Odla No dig-metoden

Wachsen Keine Grabungsmethode


Keine Ausgrabung

Landwirtschaft ohne Graben

Bei der grabenlosen Landwirtschaft - bekannt als "no dig" - wird der Spaten beiseite gelegt. Stattdessen wird die Unkrautbekämpfung von den Bodenmikroorganismen übernommen.

Wie funktioniert die grabenlose Landwirtschaft?

  • Würmer und Mikroorganismen
Unter der Oberfläche des Bodens wimmelt es von Leben. Würmer, Insekten, Pilzhyphen, Milben und Bakterien gibt es in Hülle und Fülle. Sie graben Gänge in den Boden, fressen Abfälle und scheiden Nährstoffe aus. Wenn dieses Ökosystem nicht durch Schaufel oder Fräse gestört wird, kann es sich entwickeln und gedeihen. Das Ergebnis? Ein nährstoffreicher und gut mit Sauerstoff versorgter Ackerboden.
  • Hochbeete
Hochbeete, die über dem Rest des Bodens liegen, ermöglichen eine Erwärmung des Bodens. Dadurch wird der Zersetzungsprozess beschleunigt.
  • Deckfruchtanbau
Bei der Direktsaat ist es wichtig, die Mikroorganismen im Boden zu ernähren. Sie sind diejenigen, die die Arbeit machen. Auf den Boden zwischen den Pflanzen wird eine etwa 10 cm dicke Schicht aus Grasschnitt und anderem Grünzeug gelegt. Wenn sich dieses Material zersetzt, werden Nährstoffe zugeführt. Manche Menschen entscheiden sich dafür, den Boden stattdessen mit Kompost zu bedecken. Der Unterschied besteht darin, dass man die Pflanzenreste entweder direkt auf den Boden gibt oder sie in einem normalen Kompost ablagern lässt.

Wie man mit der grabenlosen Landwirtschaft anfängt

  • Anlegen eines neuen Beetes
Wenn es sich um eine Rasenfläche oder eine andere bewachsene Fläche handelt, die zu einem Anzuchtbeet werden soll, müssen Sie zunächst die Oberfläche abdecken. 1) Legen Sie alte Zeitungen und/oder Kartons auf die zu bearbeitende Fläche. Je stärker das Unkraut ist, desto dicker sollte die Abdeckung sein - vielleicht in zwei oder drei Lagen. 2) Legen Sie organisches Material auf die Zeitungen und Kartons, um ein Beet anzulegen. Verwenden Sie alles, was Sie zur Hand haben - Garten- und Küchenkompost, Laub, Stroh, Mist usw. Machen Sie das Beet etwa 20 cm hoch. Auf den Boden können Sie bis zu 1 cm dicke Zweige legen. Sie können auch Kompost verwenden, der sich nur teilweise zersetzt hat. Achten Sie nur darauf, dass das feinkörnigste Material ganz oben liegt. Das erleichtert das Säen und Pflanzen. Es gibt auch andere Arten von grabenlosen Anzuchtbeeten, z. B. Lasagnebeete und Hügelbeete. 3) Jetzt werden Gras und Unkraut unterdrückt. Weder Sonne noch Luft können darunter gelangen. Außerdem wird das Gras physisch zerdrückt. Die Zeitungen, die Pappe und der Kompost zersetzen sich mit der Zeit zu bester Anzuchterde.
  • Ein bestehendes Beet umgestalten
Wenn Sie ein bestehendes Beet mit der No-Grave-Methode umgestalten wollen, entfernen Sie zunächst mehrjährige Unkräuter wie Quecke und Kerbel. Dann können Sie den Spaten weglassen. Legen Sie ein erhöhtes, nährstoffreiches Beet an, indem Sie eine Schicht aus kompostiertem Material und eventuell Mulch auftragen.

Was kann man anbauen, ohne zu graben?

Sie können direkt in das Hochbeet säen und pflanzen. Die Anbaumöglichkeiten in einem grabenlosen Beet unterscheiden sich nicht von denen in einem herkömmlichen Beet. Aber weil der Boden so nährstoffreich ist, kann man etwas dichter pflanzen. Viele Menschen entscheiden sich auch dafür, im ersten Jahr kein Wurzelgemüse und keine Zwiebeln anzubauen, weil der Kompost noch unverdaut ist.

Düngen einer grabenlosen Kultur

Der britische Gärtner Charles Dowding, einer der Befürworter des grabenlosen Anbaus, ist der Ansicht, dass eine Begrünung zusammen mit der Zugabe von Gartenkompost als Nährstoff völlig ausreicht. Andere entscheiden sich für die Zugabe von Goldwasser, Brennesselwasser oder Naturdünger, der einige Wochen vor der Aussaat vorsichtig untergemischt wird.

Herbstbefestigung ohne Herbstumgraben

Im Spätherbst bleiben die Pflanzenwurzeln in der Erde, um sich zu zersetzen. Anstatt den Boden im Herbst umzugraben, bringen Sie etwa 10-20 cm organisches Material ein. Dieses gibt dem Boden einen Winterschutz und zersetzt sich zu einem feinen Mulch, der im nächsten Frühjahr ausgesät werden kann.

Gesunde Pflanzen auf pflegeleichtem Boden

Der grabenlose Anbau macht die Gartenarbeit einfacher und natürlicher. Der Rücken kann sich ausruhen und der Boden wird in Ruhe gelassen. Organisches Material wird als wertvolle Ressource betrachtet, die in den Kreislauf eingebracht wird. Die No-Dig-Methode sorgt für gesunde Pflanzen und pflegeleichte Böden.Autor: Johanna Damm Geprüft von Erik HoekstraAktualisiert am 2022-10-14