Monstera
Monstera ist eine pflegeleichte, tropische Blume aus der Gattung der Erkältungspflanzen. Monstera ist als Zimmerpflanze sehr beliebt, nicht zuletzt wegen der gelochten Blätter, die der Pflanze ihr einzigartiges Aussehen verleihen. Monstera eignet sich für alle, die viel Grün in einem Raum haben möchten, da sie relativ groß werden kann. In wärmeren Klimazonen ist die Monstera eine beliebte Gartenpflanze, aber da sie ursprünglich aus Südamerika stammt, muss sie im Haus gehalten werden.
Wuchsform
In ihrer natürlichen Umgebung ist die Monstera eine Kletterpflanze, die bis zu 10 Meter hoch werden kann, mit Blättern, die einen Durchmesser von 50 cm erreichen können. Als Zimmerpflanze macht sich die Monstera gut in einer Ampel. Sie können sie auch unter den Luftwurzeln stützen, wenn Sie eine Kletterpflanze im Haus haben möchten. Luftwurzeln sind oberirdische Wucherungen, an denen die Monstera klettern kann. Sie können auch Wasser und Nährstoffe aus der Luft aufnehmen.
Verschiedene Arten von Monstera
Im Handel sind mehrere Sorten von Monstera erhältlich. Monstera-Sorten unterscheiden sich voneinander durch unterschiedliche Größen, Wachstumsgewohnheiten und unterschiedliche Blattformen und -muster. Hier sind einige der gängigsten Sorten:
- Monstera deliciosa
- Monstera adansonii
- Monstera variegata
Monstera deliciosa ist die Sorte, die die meisten Menschen besitzen. Ihre Blätter sind herzförmig und können sehr groß werden. Monstera adansonii ist kleiner und wird manchmal auch kleine Monstera genannt. Monstera variegata sind nicht so häufig und haben weiße oder marmorierte Blätter.
Monstera - Pflege
Monstera ist als pflegeleichte Zimmerpflanze bekannt, die für jeden geeignet ist. Allerdings hängt es von der Pflege ab, wie groß sie wird und wie gut sie gedeiht. Hier sind einige Tipps für die Pflege einer Monstera, die der Pflanze die bestmöglichen Bedingungen bieten:
- Monstera gedeiht an einem Standort mit indirektem Sonnenlicht.
- Pflanzen Sie in gut durchlässigen Boden, um das Risiko von Wurzelfäulnis zu verringern.
- Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit, wenn Sie können. Dies können Sie zum Beispiel erreichen, indem Sie die Monstera-Blätter von Zeit zu Zeit mit Wasser besprühen.
- Wenn der Stängel zu schwer wird, muss er eventuell mit Blumenstöcken gestützt werden.
- Die Monstera muss regelmäßig gegossen werden, aber der Boden sollte zwischen den Wassergaben austrocknen können.
- Verwenden Sie im Frühjahr und Sommer in monatlichen Abständen Flüssigdünger.
Monstera-Stecklinge nehmen
Durch die Entnahme von Monstera-Stecklingen können Sie Ihre Zimmerpflanze leicht vermehren. Schneiden Sie einen Trieb mit mindestens zwei Blättern ab. Vorzugsweise direkt unter einer Luftwurzel, falls Ihre Monstera eine solche gebildet hat. Entfernen Sie die unteren Blätter. Idealerweise sollten die Stecklinge noch zwei oder drei Blätter haben. Pflanzen Sie die Stecklinge in einen Topf, in dem Sie die Erde gerade feucht gemacht haben. Decken Sie ihn mit einer Plastiktüte ab, damit die Luftfeuchtigkeit erhöht wird. Nach zwei Wochen hat der Steckling Wurzeln gebildet und Sie können die Plastiktüte entfernen.
Die Früchte der Monstera sind essbar
Die Frucht der Monstera ähnelt in ihrer Form einem Kegel. Sie wachsen aus dem Stängel heraus und können frisch verzehrt werden. Man kann die Monstera-Frucht auch zu Smoothies verarbeiten oder sie kochen. Was den Geschmack angeht, gehen die Meinungen auseinander. Eine gängige Meinung ist, dass sie wie eine mildere Version der Ananas schmeckt. Nicht jeder mag den Geschmack, aber es lohnt sich, ihn zu probieren, wenn man eine Monstera hat, die Früchte trägt. Die Blätter der Monstera sollten nicht gegessen werden. Sie können den Mund reizen und zu Magenverstimmungen führen.
Autor: Johanna DammGeprüft von Erik HoekstraAktualisiert am 2024-01-09