Dieses wohlriechende Kraut wurde historisch sowohl in der Küche als auch als Heilpflanze verwendet. In vielen Kulturen symbolisierte Minze zudem Gastfreundschaft, und ein mit Minze geschmücktes Zuhause bedeutete, dass Besucher herzlich willkommen waren.
Wenn man an Minze denkt, kommt vielen sofort der typische Minzgeschmack in den Sinn – doch wussten Sie, dass es zahlreiche verschiedene Sorten gibt? Es gibt zum Beispiel Apfelminze, Orangenminze, Schokoladenminze und viele mehr. Die Einsatzmöglichkeiten dieser wunderbaren Pflanze sind vielfältig, wobei sowohl Geschmack als auch Duft eine zentrale Rolle spielen. Von ausgefallenen Getränken und Desserts bis hin zu Zahnpasta lässt sich Minze auf unterschiedlichste Weise verwenden. Minztee wird seit jeher weltweit geschätzt und ist bis heute sehr beliebt.
Minze ist äußerst pflegeleicht und breitet sich dank ihrer starken Wuchskraft schnell aus – so stark, dass davon abgeraten wird, sie direkt im Boden oder in Beeten mit anderer Bepflanzung anzubauen, da sie diese leicht verdrängt. In Töpfen oder in Hochbeeten hingegen ist Minze ideal aufgehoben, wo sie ungehindert wachsen kann. Sie gedeiht in den meisten Böden, bevorzugt jedoch gut durchlässige und nährstoffreiche Erde. Minze fühlt sich sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten wohl, benötigt jedoch regelmäßig Wasser. Die Pflanze ist mehrjährig, verträgt jedoch keinen Frost und kein sehr kaltes Klima.
Minze blüht zudem sehr schön und bildet zart violette Blüten, die in kleinen, hübschen Kränzen wachsen. Diese sind nicht nur dekorativ, sondern auch äußerst beliebt bei Bestäubern. Wer jedoch den vollen Geschmack der Minzblätter genießen möchte, sollte die Blüte vermeiden, da diese den Geschmack der Blätter leider vermindert.




