Wachsender Weihnachtsstern


Weihnachtsstern

Der lateinische Name des Weihnachtssterns ist Euphorbia pulcherrima, was so viel wie sehr schön bedeutet. Hier ist es nicht die Blüte selbst, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht, sondern die großen, roten Hochblätter. Die Blüte sind die kleinen gelben Knospen in der Mitte. Zusammen bilden die Blätter eine Form, die an einen Stern erinnert. Der Weihnachtsstern stammt ursprünglich aus Guatemala und Mexiko, ist aber heute überall auf der Welt zu finden.

Pflege des Weihnachtssterns

Man kann den Weihnachtsstern aus Samen ziehen, aber das ist nicht sehr verbreitet. Die im Handel erhältlichen Weihnachtssterne sind Stecklinge, die als junge Setzlinge im Geschäft verkauft werden. Stellen Sie Ihren Weihnachtsstern an einen hellen Ort, aber nicht in die direkte Sonne. Weihnachtssterne sind empfindlich gegenüber Kälte und Zugluft. Stellen Sie ihn nicht zu nah an Fenster oder Türen. Wichtig ist auch, dass er beim Transport aus dem Geschäft vor Kälte geschützt ist. Gießen Sie Ihren Weihnachtsstern regelmäßig mit zimmerwarmem Wasser. Einmal pro Woche reicht in der Regel aus. Wenn Sie den Topf auf einem Tablett stehen haben, gießen Sie von unten. Geben Sie nicht jedes Mal zu viel Wasser, die Erde sollte nicht nass sein. Wenn Sie einen Weihnachtsstern zu viel gießen, kann die Knolle faulen, vor allem, wenn die Erde nicht gut durchlässig genug ist. Hier noch einige Tipps für alle, die wollen, dass ihre Weihnachtssterne möglichst gut gedeihen:
  • Geben Sie dem Weihnachtsstern während der Blütezeit Flüssignahrung für blühende Pflanzen.
  • Schneiden Sie verwelkte Teile nach der Blüte zurück.
  • Schneiden Sie die Blüte im Frühjahr zurück.
Ein Weihnachtsstern braucht lange Nächte
Der Weihnachtsstern ist eine so genannte Kurztagspflanze. Das bedeutet, dass er mindestens 12 Stunden Dunkelheit pro Tag braucht. Bekommt er das nicht, bilden sich keine neuen Hüllblätter. Um die natürlichen Bedingungen des Weihnachtssterns zu imitieren, müssen wir in Schweden die Blume möglicherweise an einen dunklen Ort stellen oder sie mit etwas abdecken, um die Nacht zu verlängern. Der Weihnachtsstern kann aber auch den Sommer über an einem geschützten Ort im Freien stehen bleiben. Vor allem ab Oktober braucht er lange Nächte, um richtig zu wachsen.

Wie man mit Weihnachtssternen dekoriert

Ein schöner Topf mit einem blühenden Weihnachtsstern ist an sich schon eine sehr schöne Weihnachtsdekoration. Auch als Schnittblume in einer Vase ist der Weihnachtsstern lange haltbar. Tauchen Sie einen abgeschnittenen Stängel in 60 Grad heißes Wasser, und der Milchsaft bleibt im Stängel. Wenn Sie etwas Besonderes machen wollen, können Sie einen Weihnachtsstern mit großen Tannenzapfen, Efeu und Moos zu einer Tischdekoration kombinieren. Einen Weihnachtsstern in einen Kranz zu hängen, ist eine einfache Möglichkeit, eine ungewöhnliche Dekoration zu schaffen. Obwohl viele Menschen rote Weihnachtssterne als Teil ihrer Weihnachtsdekoration bevorzugen, gibt es die Blume in verschiedenen Farbvarianten. Die Blätter können zum Beispiel rosa, weiß oder lila sein. Es gibt auch gestreifte und marmorierte Blätter.

Ist der Weihnachtsstern giftig?

Aus den Stängeln und Blättern des Weihnachtssterns kann ein weißer, klebriger Milchsaft austreten. Dieser kann die Augen und die Haut reizen. Eine Vorsichtsmaßnahme ist das Tragen von Handschuhen, wenn Sie die Pflanze anfassen. Achten Sie auch darauf, dass Kinder und Haustiere ihn nicht berühren. Wird der Weihnachtsstern verschluckt, kann er Übelkeit verursachen, aber es sind keine Fälle von ernsthaften Vergiftungserscheinungen bekannt.Autor: Johanna DammÜberprüft von Erik HoekstraAktualisiert am 2023-12-04