Glücksfeder – Zamioculcas


Die Glücksfeder ist eine der dankbarsten Zimmerpflanzen, die man zu Hause haben kann. Sie eignet sich perfekt für Anfänger, da sie robust, pflegeleicht und verzeihend ist und auch dann gut zurechtkommt, wenn man sie gelegentlich vergisst. Mit der richtigen Grundpflege kann die Glücksfeder viele Jahre alt werden und weiterhin für einen frischen und grünen Eindruck im Zuhause sorgen.

Licht und Standort

Die Glücksfeder gedeiht am besten an einem hellen bis halbschattigen Standort, verträgt aber auch schattigere Plätze. Starkes, direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden, insbesondere im Sommer, da die Blätter Schaden nehmen können. Sie eignet sich daher hervorragend für einen Platz etwas weiter im Raum, in einer Ecke oder in einem Raum mit wenig Tageslicht.

Gießen

Der häufigste Pflegefehler bei der Glücksfeder ist zu häufiges Gießen. Die Pflanze speichert Wasser in ihren kräftigen Wurzeln und verträgt Trockenheit besser als Staunässe. Lassen Sie die Erde zwischen den Wassergaben vollständig austrocknen. Während der Sommermonate reicht es oft aus, alle zwei bis drei Wochen zu gießen, im Winter noch seltener. Prüfen Sie den Feuchtigkeitsgehalt der Erde am besten mit dem Finger.

Erde und Umtopfen

Die Glücksfeder bevorzugt gut durchlässige Erde. Normale Blumenerde ist gut geeignet, idealerweise mit etwas zusätzlichem Sand oder Perlit für eine bessere Drainage. Ein Umtopfen ist nicht häufig nötig, etwa alle zwei bis drei Jahre oder wenn die Wurzeln den Topf vollständig ausfüllen. Wählen Sie dabei einen Topf, der nur geringfügig größer ist als der vorherige.

Temperatur und Raumklima

Normale Zimmertemperaturen sind für die Glücksfeder ideal. Sie fühlt sich bei Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad am wohlsten. Vermeiden Sie kalte Zugluft sowie Standorte in der Nähe von Außentüren oder Fenstern, die im Winter häufig geöffnet werden. Die Pflanze kommt gut mit trockener Raumluft zurecht und muss nicht besprüht werden.

Häufige Probleme und Lösungen

Gelbe Blätter entstehen meist durch zu viel Wasser. Reduzieren Sie das Gießen und stellen Sie sicher, dass der Topf über Drainagelöcher verfügt. Hängende oder weiche Stiele können ebenfalls ein Zeichen von Überwässerung sein. Wirken die Blätter hingegen blass, benötigt die Pflanze möglicherweise etwas mehr Licht.

Autorin: Emma Vogiatzi – ausgebildete Gärtnerin
Faktenprüfung: Erik Hoekstra
Zuletzt aktualisiert: 2026-02-05