Malin PErsson

In meinem Garten geht es nicht um Perfektion, sondern um das Gefühl. Ich liebe meinen Garten wirklich und ich gärtnere, weil es mich beruhigt.

Hier gibt es keinen Anspruch, dass alles perfekt sein muss. Wichtig ist, wie es sich anfühlt, hier zu sein.

Wenn ich Pflanzen aussuche, mache ich das einfach intuitiv. Manche gedeihen, andere nicht. Und das ist genau so, wie es sein soll.

Im Garten versuche ich, zuzuhören, anzupassen und ihn als ein fortlaufendes Experiment zu betrachten. Er verändert sich mit den Jahreszeiten, genau wie ich. Kein Jahr gleicht dem anderen, und genau das macht das Gärtnern so lebendig.

Ich liebe meinen Garten. Er ist nicht zu klein und nicht zu groß. Es geht darum, die vorhandenen Flächen clever zu nutzen. Ich lasse mich vom französischen Küchengärten inspirieren, wo Blumen und Gemüse nebeneinander wachsen. Manchmal in geraden Reihen, manchmal etwas durcheinander. Ordnung trifft auf Freiheit.

Manchmal träume ich von etwas Größerem.
 Mehr Fläche zum Anbauen, mehr Beete, mehr Platz für Ideen. Aber ich erinnere mich daran, mich mit dem zufrieden zu geben, was ich habe. Mit dem kleinen Platz zufrieden zu sein und das Beste daraus zu machen. Ich möchte, dass mein Garten mir Energie gibt und nicht meine ganze Zeit in Anspruch nimmt. Also finde ich mich mit dem zufrieden, was ich habe.

Eigene Blumensträuße anzubauen, ist echt eine der größten Freuden. Ich liebe es, mit dem zu arbeiten, was der Garten gerade zu bieten hat, genau hier und genau jetzt.
 Eine einfache Vase auf dem Tisch oder ein paar Blumen, die mit in die Küche kommen.
Die Kapuzinerkresse gehört zu den schönsten Dingen, die ich kenne,
 genauso selbstverständlich in einer kleinen Vase wie auf einem Teller.

Jedes Jahr probiere ich etwas Neues aus, aber ich habe auch meine klaren Favoriten, die immer wiederkehren. Palmkohl, Tomaten, SChmuckkörbchen, Dahlien und Duftwicken, natürlich.


Das ist mein Garten. Mein kleiner Ort der Präsenz und des Wachstums. Nicht perfekt, aber voller Gefühl.