Fetthenne


Fetthenne gehört zu den beliebtesten Stauden des Spätsommers und Herbstes. Mit ihren fleischigen Blättern und großen Blütendolden in Rosa, Rot oder Purpur schafft sie ein ruhiges und romantisches Erscheinungsbild im Beet – und ist dabei unglaublich pflegeleicht. 

Eine perfekte Pflanze für sonnige Standorte

Die Fetthenne ist ein echter Sonnenanbeter. Um reich zu blühen, benötigt sie einen Platz mit viel Licht, am besten in voller Sonne. Sie kommt auch mit Halbschatten zurecht, doch die Blüte fällt dann oft weniger kräftig aus und die Pflanze kann etwas schlaffer wachsen.

Was die Fetthenne besonders beliebt macht, ist ihre hohe Trockenheitsresistenz. Dank ihrer Blätter speichert sie Wasser und übersteht auch längere Hitzeperioden problemlos – perfekt für alle, die eine schöne und trockenheitsverträgliche Staude suchen.

So pflanzt du Fetthenne

Das Pflanzen der Fetthenne ist einfach und bringt schnell sichtbare Ergebnisse. Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr oder frühen Herbst.

Grabe zunächst ein Loch, das etwas größer ist als der Wurzelballen. Fetthenne gedeiht am besten in gut durchlässigem Boden, gerne mit etwas Sand gemischt. Bei schwerem Lehmboden empfiehlt es sich, Kies oder Sand unterzumischen, um die Drainage zu verbessern.

Setze die Pflanze so ein, dass sie auf derselben Höhe steht wie zuvor im Topf, fülle Erde auf und drücke sie leicht an. Gieße direkt nach dem Pflanzen gründlich, auch wenn die Pflanze trockenheitsresistent ist – sie braucht Unterstützung beim Anwachsen.

Pflege 

Sobald die Fetthenne eingewurzelt ist, benötigt sie nur sehr wenig Pflege. In trockenen Sommern kannst du gelegentlich gießen, doch oft reicht das Regenwasser aus.

Damit die Pflanze kompakt bleibt und reich blüht, kannst du im Frühjahr etwas düngen, aber vermeide zu starke Düngung – sonst entwickeln sich große Blätter auf Kosten der Blüten.

Eine geschätzte Pflegemethode ist es, die Pflanze im Spätherbst zurückzuschneiden oder sie über den Winter stehen zu lassen. Die verwelkten Blütendolden sehen auch an frostigen Tagen schön aus und geben dem Beet Struktur, wenn vieles andere bereits verwelkt ist.

Im Frühjahr schneidest du die trockenen Stängel zurück, und bald treiben neue Triebe aus der Basis aus.

Fetthenne – ein Favorit für Bestäuber

Wenn die Fetthenne im Spätsommer blüht, lockt sie zahlreiche Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber an. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Gartens, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind.

Außerdem eignet sich Fetthenne hervorragend als Schnittblume und macht sich sowohl im Bouquet als auch im Beet wunderbar.

Autorin: Emma Vogiatzi – ausgebildete Gärtnerin
Fakten geprüft von: Erik Hoekstra
Zuletzt aktualisiert: 2026-01-29